64 Hektar

Inmitten des urbanen Treibens zwischen Dortmund und Köln liegt mein ganz persönliches – mein heimisches Revier. 64 Hektar direkt vor der Haustür. Doch was macht dieses Revier so besonders?

Ein gewöhnlicher Mischwald, ein paar Weiden und ein Bach. Viel genutzt für die Freizeit, für den Sonntagsspaziergang oder für die Hunderunde. Im Hintergrund hört man das Rauschen der angrenzenden Autobahn. Auf den ersten Blick nicht die optimalen Voraussetzungen für besondere Naturerlebnisse.

Doch gerade die täglichen Spaziergänge mit dem Hund machen dieses Gebiet zu etwas Besonderem. Die jahreszeitlichen Veränderungen begleiten einen. Fallendes Herbstlaub, Kraniche auf dem Weg in den Süden, balzende Mäusebussarde oder Glühwürmchen auf Partnersuche.

Ein solches Gebiet kennt man in- und auswendig. Hier weiß ich, welcher Dachsbau bewohnt ist, wo die schönsten Pilze wachsen und wo der Waldkauz tagsüber schläft. Und dennoch gibt es immer etwas neues zu entdecken. Ein wunderbarer Ort für besondere Naturerlebnisse.

Bisher beobachtete Tierarten

Vögel Amsel, Bachstelze, Baumpieper, Bergfink, Blässhuhn, Blaumeise, Bluthänfling, Braunkehlchen, Buchfink, Buntspecht, Dohle, Eichelhäher, Elster, Feldsperling, Fitis, Gartenbaumläufer, Gartengrasmücke, Gebirgsstelze, Gimpel, Girlitz, Goldammer, Graugans, Graureiher, Grauschnäpper, Grünfink, Grünspecht, Habicht, Haubenmeise, Haubentaucher, Hausrotschwanz, Haussperling, Heckenbraunelle, Hohltaube, Kanadagans, Kernbeißer, Kleiber, Kohlmeise, Kolkrabe, Kormoran, Kranich, Mauersegler, Mäusebussard, Mehlschwalbe, Misteldrossel, Mönchsgrasmücke, Nilgans, Rabenkrähe, Rauchschwalbe, Ringeltaube, Rotdrossel, Rotkehlchen, Rotmilan, Schwanzmeise, Schwarzmilan, Schwarzspecht, Schwarzstorch, Singdrossel, Sommergoldhähnchen, Sperber, Star, Stieglitz, Stockente, Sumpfmeise, Tannenmeise, Türkentaube, Turmfalke, Wacholderdrossel, Waldbaumläufer, Waldkauz, Waldlaubsänger, Waldschnepfe, Weißstorch, Wintergoldhähnchen, Zaunkönig, Zilpzalp Säugetiere Eichhörnchen, Rotfuchs, Dachs, Reh, Feldhase, Großer Abendsegler, Zwergfledermaus, Spitzmaus, Maulwurf Reptilien Ringelnatter, Blindschleiche, Waldeidechse Amphibien Erdkröte, Teichfrosch, Teichmolch

Prägend für diese Landschaft ist sicherlich die intensive Nutzung für die Freizeitgestaltung sowie die übliche forstwirtschaftliche Verwertung.

So lassen sich hier die Fehlentscheidungen der letzten Jahrzehnte in der Waldbewirtschaftung sowie die Auswirkungen des Klimawandels sehr gut beobachten.

Fast alle Fichten, die dem Orkan Kyrill im Jahre 2007 nicht zum Opfer fielen, haben spätestens 2022 den Kampf gegen die anhaltende Trockenheit sowie dem Borkenkäfer verloren.

Die nach dem Orkan nicht wieder aufgeforsteten Flächen entwickelten sich erwartungsgemäß mit der üblichen Pioniervegetation.

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Slowenien, ein kleines Juwel in Mitteleuropa, ist bekannt für seine beeindruckenden Naturschätze: Zwischen mächtigen Alpengipfeln, der Adria und der Pannonischen Tiefebene prägen vor allem ausgedehnte und gut erhaltene Wälder das Landschaftsbild.

Mehr als 60 Prozent des Landes sind mit Wald bedeckt – ein Paradies für Naturliebhaber. Die vielfältigen Lebensräume bieten einer reichen Flora und Fauna eine Heimat. Darunter auch drei seltene Großraubtiere: Wolf, Braunbär und Luchs.

Sloweniens Engagement für den Umweltschutz sorgt dafür, dass diese grünen Schätze auch in Zukunft erhalten bleiben.
Einen verantwortungsvollen Umgang mit der Natur und Umwelt haben sich die Slowenen schon lange auf die Fahnen geschrieben.
Ein Grund dafür ist sicherlich auch, dass sich ein nachhaltiger Naturtourismus als gute und zukunftsfähige Einnahmequelle erwiesen hat.

Slowenien beherbergt eine der dichtesten Populationen wild lebender Braunbären. Diese majestätischen Tiere finden in den ausgedehnten und unberührten Wäldern des Landes ideale Lebensbedingungen.

Eine Begegnung mit wilden Braunbären ist ein unvergessliches Erlebnis!

Die slowenische Regierung hat zahlreiche Schutzmaßnahmen ergriffen, um ein harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier zu gewährleisten. Dank dieser Bemühungen und des Engagements für den Naturschutz ist Slowenien ein führendes Beispiel für die erfolgreiche Koexistenz von Wildtieren und menschlichen Gemeinschaften.

Und neben den unvergesslichen Eindrücken der Bären habe ich noch viele weitere Naturerlebnisse für mich mitnehmen können.

Neben Rotfuchs und Eichhörnchen wie immer viele Vögel. Zwergohreule, Bienenfresser, Weißstorch, Zwergscharbe, Steinkauz und viele mehr.

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Mit der größten Baleareninsel verbinden vermutlich die wenigsten zuerst ein Naturerlebnis. Viel präsenter sind die großen Hotelanlagen, die jährlich rund 11 Millionen Touristen beherbergen.

Dabei hat die Insel weit mehr zu bieten als Sonne und Strand. Vielfältige Lebensräume von Bergwäldern über Salinen bis hin zu landwirtschaftlich genutzten Flächen dienen vielen Tieren als Rückzugsort.

Ich persönlich konnte bisher 6 Vogelarten zum ersten Mal auf Mallorca beobachten.
Dazu gehören zu erwartende Arten wie die Marmelente (Marmaronetta angustirostris), das Kammblässhuhn (Fulica cristata), der Mariskenrohrsänger (Acrocephalus melanopogon) oder das Purpurhuhn (Porphyrio porphyrio).

Eher untypische Erstbeobachtungen waren dagegen ein Küstenreiher (Egretta gularis) und eine Sturmwellenläufer (Hydrobates pelagicus).

Auch landschaftlich bietet Mallorca sehr abwechslungsreiche und schöne Ecken.

Sei es das Meer oder die Berge. Gerade durch die unterschiedlichen Lichtverhältnisse kommen die verschiedenen Gegenden besonders gut zur Geltung. Die Meeresoberfläche bei Vollmond oder Sonnenaufgang, der Sternenhimmel oder die Berge im Gegenlicht.

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Helgoland ist bei Naturliebhabern nicht nur für seine in Deutschland einzigartige Seevogelkolonie bekannt, sondern unter Ornithologen auch für die regelmäßig anzutreffenden Irrgäste. Diese ermöglichen vor allem auf dem Herbstzug ungewöhnliche Beobachtungen von Arten, die sonst z.B. nur in Sibirien, im Fernen Osten oder Nordamerika vorkommen.

Hinzu kommen unzählige Kegelrobben und Seehunde auf der benachbarten Düne, die jedes Jahr naturbegeisterte Menschen auf die Insel locken.

Die Kegelrobben haben Helgoland seit 1989 wieder für sich entdeckt. Vorher waren sie durch Bejagung stark dezimiert und an deutschen Küsten nur selten zu sehen. Nun haben sie auf Helgoland ihren festen Platz zurückerobert und bringen in den Wintermonaten mehr als 600 Jungtiere zur Welt.

Die fünf für Deutschland einzigartigen Vogelarten des Vogelfelsens:

  • Trottellume (Uria aalge)
    (ca. 4.000 Brutpaare)
  • Tordalk (Alca torda)
    (ca. 80 Brutpaare)
  • Basstölpel (Morus bassanus) – seit 1991
    (ca. 1.000 Brutpaare)
  • Eissturmvogel (Fulmarus glacialis) – seit 1972
    (ca. 25 Brutpaare)
  • Dreizehenmöwe (Rissa tridactyla)
    (ca. 3.500 Brutpaare)

Quelle: https://www.nabu-land-hadeln.de/brutvorkommen-amphibienschutz/helgoland/

Die Kegelrobbe (Halichoerus grypus) ist neben dem Seehund (Phoca vitulina) die zweite Robbenart an den deutschen Küsten und mit bis zu 300 kg Gewicht und 2,5 m Länge das größte freilebende Raubtier Deutschlands.

Daher ist der vorgeschriebene Abstand von 30 Metern nicht nur zum Schutz der Tiere, sondern auch zur eigenen Sicherheit absolut sinnvoll.

Neben all den Besonderheiten im Tierreich hat Helgoland natürlich auch landschaftlich einiges zu bieten. Trotz der geringen Landfläche gibt es einige Highlights.

Hervorzuheben sind natürlich die lagebedingten Seezeichen, aber auch die berühmte “Lange Anna” aus Buntsandstein ist absolut sehenswert.

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